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Mein Name ist Maria

  • Autorenbild: carmen schmitz
    carmen schmitz
  • 17. Juli 2025
  • 1 Min. Lesezeit

Ich bin Musiktheaterregisseurin. Geboren 1998 in Perm (Russland) und aufgewachsen in Moskau, lebe und arbeite ich heute in Deutschland. Seit 2022 studiere ich Regie im Masterstudiengang an der Theaterakademie August Everding, die zur Hochschule für Musik und Theater München gehört.


Nach dem Beginn des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine habe ich mein Heimatland verlassen. In meiner künstlerischen Arbeit verbinde ich Musik, Körper und Raum zu Bildern, die zugleich poetisch und politisch sind. Mich interessieren hybride Formate an der Grenze zwischen Oper, Schauspiel, Performance und Cabaret. Im Zentrum stehen für mich die Fragilität und Widersprüchlichkeit der menschlichen Natur – ihre Ängste, ihre Nostalgie, ihre Identität. Musik ist dabei mein Mittel, um innere Prozesse sichtbar zu machen. Für mich ist die Bühne ein Ort des Dialogs, der Reflexion und der Empathie.


2025 war ich Finalistin des RING AWARD in Graz, wo ich gemeinsam mit meinem Team den Dramaturgie Preis sowie den Preis des Landes Steiermark erhalten habe. Unsere Inszenierung Einladung zur Enthauptung (Musik: Leon Zmelty, Libretto: Sören Sarbeck), entstanden als meine Abschlussarbeit an der Theaterakademie und wurde in der Münchner Presse sehr positiv aufgenommen.

Musiktheater bedeutet für mich die Freiheit, in einer zunehmend lauten Welt poetische, manchmal leise Räume zu schaffen, in denen das Menschliche im Zentrum bleibt.


Wir von der Stiftung Offene Chancen freuen uns, Maria unterstützen zu können. Sie ist eine der Studierenden an der Hochschule für Musik und Theater München, die wir aktuell in ihrem Abschlussjahr fördern.

Foto (c) Christian Hartmann

 
 
 

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