Ankommen in einem neuen Land – und im Bildungssystem
- carmen schmitz
- 12. Dez. 2025
- 1 Min. Lesezeit
Manche junge Menschen stehen vor besonderen Herausforderungen. Der Wunsch nach Bildung ist gerade bei geflüchteten Mädchen sehr groß – und gleichzeitig sehen sie, wie viele Hürden ihnen im Weg stehen. Die Zeit nach der Ankunft in Deutschland reicht oft nicht aus, um Schulabschlüsse wie die Mittlere Reife auf dem regulären Weg zu schaffen, gleichzeitig verlieren sie mit dem Ende der allgemeinen Schulpflicht ohne Abschluss häufig die Möglichkeit eine berufliche Perspektive zu entwickeln und damit einen wichtigen Schritt in Richtung Integration und Selbstständigkeit zu gehen.
So erging es auch zwei Schülerinnen aus Uganda und dem Kongo. Beide verfehlten den Abschluss zur Mittleren Reife nur knapp. Um dennoch einen anerkannten Schulabschluss zu erlangen, müssen die Schülerinnen diesen über externe Prüfungswege nachholen.
In den Tageslehrgängen der Münchner VHS haben die beiden jungen Frauen die Möglichkeit, in speziellen Vorbereitungsprogrammen versäumtes Wissen nachzuholen und sich innerhalb eines Schuljahres gezielt auf die Mittlere Reife vorzubereiten. Die Prüfungen werden dann an öffentlichen Schulen abgelegt.
Wir unterstützen die beiden jungen Frauen und übernehmen die Lehrgangsgebühren sowie das erforderliche Lehrmaterial für das gesamte Schuljahr.
Für uns als Stiftung bedeutet das mehr als die Finanzierung von Unterricht - es ist eine Chance, Hoffnung zu schenken, Perspektiven zu eröffnen und jungen Menschen zu zeigen, dass ihre Zukunft zählt.



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